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Wandern in den Nockbergen: Touren für den Tag, an dem einer hoch hinaus will

Gipfeltouren, flache Wege, Bergbahn-Start: Wandern in den Nockbergen ab Feld am See - und die Paar-Lösung am See.

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Wandern in den Nockbergen: Touren für den Tag, an dem einer hoch hinaus will
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Nicht jeder Urlaubstag muss derselbe sein für beide. Es gibt diesen einen Morgen, an dem der eine aufwacht und etwas in ihm hinaufwill - auf einen Gipfel, über eine Höhe, dorthin, wo der Blick weit wird. Und es gibt den anderen, der am selben Morgen weiß: Mein Tag findet heute am See statt. Beides ist richtig. Und das Schöne an Feld am See ist, dass beides am selben Ort möglich ist, ohne dass einer den anderen überreden muss.

Die Nockberge sind ein Wandergebiet mit einem eigenen Charakter. Keine schroffen Felswände, keine Klettersteige, die einem den Magen umdrehen, sondern weiche, runde Berge mit langen Almrücken und weiten Aussichten. Das macht sie zugänglicher als die Hochalpen - man muss kein Bergsteiger sein, um hier oben anzukommen. In diesem Beitrag zeigen wir das Spektrum: von der flachen Runde für den entspannten Part bis zur Gipfeltour für den Tag, an dem einer hoch hinaus will. Und wir erzählen die Paar-Lösung dazu, weil sie hier so gut funktioniert. Die genauen Routen mit Gehzeiten und Höhenmetern bündeln wir in einem eigenen Guide; im Text bleiben wir beim großen Bild.

Seerunde und flache Wege für den entspannten Part

Bevor es hinauf geht, lohnt der Blick nach unten - auf die Wege am See und im Tal, die ganz ohne Anstrengung auskommen. Die Runde um den Brennsee ist auch zu Fuß ein schönes Stück: flach, am Wasser entlang, in gemütlichem Tempo gut zu gehen. Man braucht keine Bergschuhe und keinen Plan, nur Lust auf Bewegung und ein offenes Auge für den See, der an jeder Ecke anders aussieht.

Wer den Radius etwas weiten will, findet im Tal und Richtung der Nachbarseen sanfte Wege, die kaum Höhenmeter haben und trotzdem das Gefühl geben, unterwegs zu sein. Die Gegend zwischen Brennsee und Afritzer See ist dafür wie gemacht: ruhig, grün, ohne nennenswerte Steigung. Das sind die Wege für den Tag nach einer großen Tour, an dem die Beine eine Pause wollen, der Kopf aber nicht im Zimmer sitzen mag. Oder für den Nachmittag, wenn man morgens schon aktiv war und den Tag langsam ausklingen lässt.

Diese flachen Wege sind kein Trostpreis. Sie sind für viele der eigentliche Grund, am See zu wohnen: Man kann jederzeit losgehen, ohne sich etwas vorzunehmen, und ist in Minuten wieder zurück. Das ist die Art von entspannter Bewegung, die einen Urlaub erholsam macht - und sie ist genauso ein Teil des Aktivseins wie der Gipfel.

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Drei Gipfel- und Halbtagstouren in den Nockbergen

Für den Tag, an dem es höher hinauf gehen soll, halten die Nockberge mehrere Möglichkeiten bereit. Drei davon stehen stellvertretend für das, was die Region kann - sie unterscheiden sich vor allem in der Länge und in dem, was am Ende oben wartet.

Die erste ist die Halbtagstour mit überschaubarem Anstieg, grob im Bereich einiger Hundert Höhenmeter. Man geht am Vormittag los, arbeitet sich durch Wald und über Almwiesen auf eine erste Höhe, hat dort den weiten Blick über den See und die umliegenden Berge - und ist zu Mittag wieder unten. Das ist die Tour für alle, die das Gipfelgefühl wollen, ohne den ganzen Tag dafür einzuplanen. Am Nachmittag bleibt Zeit für den See, für die Terrasse, für gar nichts.

Die zweite ist die richtige Gipfeltour, ein Tagesausflug mit deutlich mehr Höhenmetern und längerer Gehzeit. Hier geht es auf einen der charakteristischen Nock-Gipfel hinauf, mit dem langen, ruhigen Steigen, das diese Berge ausmacht, und dem Rundblick oben, der die Mühe bezahlt. Diese Tour will vorbereitet sein: feste Schuhe, genug zu trinken, ein früher Start und ein Blick auf das Wetter. Wer sie geht, hat am Abend diesen besonderen, müden Stolz, der nur nach einem großen Berg kommt.

Die dritte ist die Almwanderung, die weniger den Gipfel als den Weg zum Ziel hat. Sie führt über mehrere Almen, mit der Möglichkeit zur Einkehr unterwegs, und lässt sich in der Länge gut anpassen - man kann früher umkehren oder weitergehen, je nach Lust und Tagesform. Das ist die geselligere, gemächlichere Variante des Bergtags, ideal, wenn man die Höhe genießen, sich aber nicht quälen will.

Was alle drei verbindet: Sie sind in den Nockbergen so angelegt, dass man nicht ausgesetzt klettern muss. Das Gelände ist anspruchsvoll genug, um etwas zu leisten, und mild genug, um es zu genießen. Welche der drei passt, entscheidet weniger das Können als die Frage, wie viel vom Tag man auf dem Berg verbringen möchte.

Mit der Sommerbergbahn starten, zu Fuß zurück

Es gibt einen Weg, in die Höhe zu kommen, ohne den ganzen Anstieg selbst zu gehen - und der lohnt sich gerade beim Wandern. In der Region gibt es eine Sommerbergbahn, mit der man bequem an Höhe gewinnt und oben dort startet, wo eine normale Tour erst nach Stunden ankäme. Von der Bergstation aus führen Wege über die Höhen, und am Ende geht man zu Fuß ins Tal zurück oder fährt wieder mit der Bahn.

Das verändert den Wandertag spürbar. Wer mit der Bergbahn startet, spart die Höhenmeter des Anstiegs und hat die Kraft für den schönen Teil oben: die Almrücken, die Aussichten, das Gehen in der Höhe, ohne vorher erschöpft zu sein. Für alle, die mit den Knien beim Bergaufgehen hadern - oder einfach mehr von oben und weniger vom Wald haben wollen -, ist das die elegante Lösung. Man kann den Tag so legen, dass das Anstrengende der Bahn überlassen bleibt und das Schöne einem selbst.

Auch hier nennen wir bewusst keine Fahrzeiten oder Preise - die ändern sich, und tagesaktuell erfahren Sie sie ohnehin verlässlicher. Wichtig ist: Die Bahn gibt es, sie bringt Sie in die Höhe, und sie macht aus einer harten Tour einen genussvollen Tag. Wie man das am besten kombiniert, sagen wir Ihnen gern vor Ort.

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Wenn einer wandert und einer am See bleibt: die Paar-Lösung

Jetzt zum eigentlichen Punkt, der Feld am See für Paare so passend macht. Selten wollen beide zur selben Zeit dasselbe. Der eine zieht es an dem einen Tag auf den Berg, die andere weiß, dass ihr Tag am Wasser stattfindet. In vielen Urlauben wird daraus ein kleiner Konflikt - einer gibt nach, einer ist halbherzig dabei. Hier muss das niemand.

Während der eine früh aufbricht, die Bergbahn nimmt oder den Anstieg geht und erst am Nachmittag zurückkommt, bleibt der andere am Brennsee. Schwimmen, ein Buch, eine flache Runde am Ufer, vielleicht ein Stand-up-Paddle-Board, ein langer Kaffee auf der Terrasse mit Blick aufs Wasser. Kein gemeinsamer Programmpunkt, zu dem beide müssen, und keiner, der für den anderen verzichtet. Jeder hat seinen Tag, wie er ihn braucht - und das Schöne ist der Abend, an dem man wieder zusammenkommt und erzählt: der eine vom Gipfel, der andere von der Stille am See. Beide haben etwas zu berichten, beide sind zufrieden.

Damit das funktioniert, muss der See unten genauso ein Ziel sein wie der Berg oben. Genau das ist am Brennsee gegeben: Wer bleibt, sitzt nicht herum und wartet, sondern hat sein eigenes Programm direkt vor der Tür. Und weil Berg und See so nah beieinanderliegen, sind die Wege kurz - man verbringt den Tag getrennt, ohne wirklich weit voneinander entfernt zu sein. Übrigens lässt sich der ruhige Part auch zu zweit mit Hund gehen: Die flachen Wege am Wasser sind gut für eine entspannte Runde mit dem Vierbeiner, während der andere oben unterwegs ist.

Einkehr und Almen unterwegs

Zum Wandern in den Nockbergen gehört die Einkehr. Auf den Höhen und entlang der Wege liegen Almen, auf denen man rastet, eine Jause isst, etwas trinkt und sitzt, bis man wieder weitergehen mag. Das ist oft der Moment, an den man sich am stärksten erinnert: die Pause oben, mit Aussicht, nach dem Anstieg, wenn die Anstrengung in Zufriedenheit umschlägt.

Konkrete Namen mit Öffnungszeiten ersparen wir uns hier bewusst - Almen haben ihre eigenen Saisons und Ruhetage, und ein veralteter Hinweis enttäuscht oben am Berg mehr, als er nützt. Zwei Dinge können Sie sich aber merken: Entlang der gängigen Touren gibt es Einkehrmöglichkeiten, man muss also nicht alles selbst tragen. Und es lohnt sich, vor einer längeren Tour kurz nachzufragen, was an dem Tag bewirtschaftet ist. Genau dafür sind wir da - ein Tipp am Frühstückstisch, welche Alm auf Ihrer Route gerade offen hat, gehört zu den kleinen Dingen, die ein kleines Haus besser kann als ein großes.

Und für die Tage, an denen Sie lieber durchgehen, gilt das Gegenteil: Packen Sie sich etwas ein und machen Sie Pause, wo es Ihnen gefällt. Der beste Rastplatz ist manchmal keine Hütte, sondern ein Stein in der Sonne mit Blick über die Nockberge.

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Beste Zeit, Ausrüstung, Wetter

Ein paar nüchterne Hinweise zum Schluss, weil sie über einen guten Wandertag entscheiden. Die Wandersaison in den Nockbergen reicht grob vom späten Frühjahr bis in den Herbst - die hohen Touren sind im Frühsommer bis Frühherbst am verlässlichsten, wenn die Wege schneefrei und die Almen bewirtschaftet sind. Der Herbst hat seinen eigenen Reiz: klare Luft, weite Sicht, gefärbte Hänge. Die flachen Wege am See gehen ohnehin fast das ganze Jahr.

Bei der Ausrüstung gilt das Übliche für mittlere Berge: feste Schuhe mit Profil für die Gipfeltouren, eine Schicht mehr im Rucksack, weil es oben kühler und windiger ist als unten, genug zu trinken, Sonnen- und Regenschutz. Man braucht keine Hochtouren-Ausrüstung, aber man sollte die Berge ernst nehmen - das Wetter wechselt in der Höhe schneller als im Tal.

Womit wir beim Wetter wären: Planen Sie die großen Touren für die stabilen Tage und heben Sie sich die flachen Wege und den See für die unsicheren auf. Das ist der eigentliche Luxus, wenn Berg und Wasser so nah beieinanderliegen - man richtet den Tag nach dem Himmel, nicht umgekehrt. Sieht der Morgen gut aus, geht es hinauf. Hängen die Wolken, bleibt man unten am See, und der Tag ist trotzdem schön. Welche Tour sich für den jeweiligen Tag anbietet, besprechen wir gern mit Ihnen, wenn Sie da sind.

Wie sich Wandern, Radfahren, Wassersport und der Winter ab dem Haus zusammenfügen, lesen Sie gebündelt auf unserer Übersichtsseite Aktivurlaub am Brennsee. Und wenn an dem Tag, an dem einer auf den Berg will, der andere lieber aufs Rad steigt, hilft der Beitrag Die schönsten Radtouren ab Feld am See weiter - die Region trägt beides, oft am selben Vormittag.

Das Strandhotel Burgstaller liegt direkt am Brennsee, mit eigener Küche und der Seeterrasse als gemeinsamem Treffpunkt am Abend, egal wie unterschiedlich der Tag der beiden war. Mit rund zwei Dutzend Zimmern und nur erwachsenen Gästen bleibt es ruhig genug, dass der Gipfelstürmer und die See-Genießerin am Abend beide zur Ruhe kommen.

Wenn Sie wissen möchten, ob Ihre Wunschtermine frei sind, prüfen Sie am besten direkt die Verfügbarkeit - oder schreiben Sie uns, was Sie vorhaben. Wir sagen Ihnen, welche Touren ab hier zu Ihnen passen, und wer von Ihnen beiden den Berg und wer den See bekommt.

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